| FUV Nordrhein-Westfalen e.V. |
Forstunternehmer stellen klar Angesichts der Aussagen im „Schwarzbuch Wald“ des BUND sehen sich die Forstunternehmer ebenso an den Pranger gestellt wie durch Berichte in den Medien und hier insbesondere durch den Bericht in der ARD vom 12. 07. 2009 (W) wie Wissen,!! „Harvester, Wald unter Druck“ !! Die Forstunternehmer und deren Tätigkeit im Wald unterliegt einem stetigen Wandel zwischen „Lowtech und Hightech“ Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung verlangt nach diesen Maßnahmen und sollte in der Öffentlichkeit einmal allumfassend erklärt werden, um Falschdarstellungen, die aus dem Zusammenhang gerissen werden und ein falsches Bild abgeben, zu vermeiden. Nach Abschluss einer Maßnahme haben die Forstunternehmer, um ihre Zertifizierung behalten zu können, Nachweise über ihre Arbeit vom Auftraggeber einzuholen. Diese werden bei den vor Ort Audits durch die Zertifizierer verlangt. Da die Forstverwaltungen in allen Bundesländern diese Zertifizierungen verlangen, und nur Unternehmer einsetzen, die diese auch nachweislich einhalten, erscheint eine pauschalisierte Aussage wie im „Schwarzbuch Wald des BUND“ als diffamierend. Im Kuratorium für Waldarbeit sitzen in den verschiedensten Arbeitsgruppen neben den Maschinenherstellern, den Prüforganisationen und Arbeitsschutzorganisationen auch die Forstunternehmer. Alle Beteiligten sind unter enormen Anstrengungen damit beschäftigt, die Arbeit im Wald nicht nur sicherer und wirtschaftlicher, sondern auch bodenschonend und nachhaltiger zu gestalten. Der Klimawandel, der einhergeht mit weniger und kürzeren Frostperioden, mehr und heftigeren Wechseln zwischen Hitzeperioden und Niederschlägen, lässt die Waldböden mehr und mehr aufweichen. Jeder an der Kette Holzwirtschaft Beteiligte ist mehr als nur angehalten, darauf zu achten, dass die Arbeiten frühzeitig einzustellen sind um Schäden am Wald zu verhindern. Bei Kalamitäten wie Kyrill im Jahre 2007 und den zahlreichen Ereignissen in der Vergangenheit ist es jedoch erforderlich mit Hightech im Wald zu arbeiten um noch größere Schäden zu vermeiden. In verschiedensten Arbeitskreisen und Foren wird bereits heftig an den Möglichkeiten zur Verbesserung der Holzernte gearbeitet. Die Forstunternehmer stellen sich den damit verbundenen Herausforderungen und Qualitätsstandarts, jedoch nicht um jeden Preis. Wenn Nachhaltigkeit gefordert ist, dann sollten wir uns folgendes klar machen: „Wir leben nicht von dieser Welt, sondern wir leihen sie uns nur von unseren Kindern.“ (Antoine de Saint-Exupéry) Ludwig Empt, Vorstandsmitglied des FUV NRW e.V.
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